-
Teamtag zum Thema Traumapädagogik
-
Teamtag Krisenintervention in der Kita
-
Fortbildung in Traumapädagogik Kurs C in Immerath (Vulkaneifel)

1
Teamtag zum Thema Traumapädagogik
Wie können wir Kita- Kinder traumasensibel begleiten?
Am Vormittag soll Basiswissen zum Thema Trauma vermittelt werden, wie
- Was ist ein Trauma?
- Wie entsteht es?
- Wie wirkt es sich im Alltag aus?
- Wie können PädagogInnen mit traumatisierten Kindern umgehen?
(traumasensible Haltung)
Am Nachmittag arbeiten wir mit (von Ihnen oder uns eingebrachten)
Fallbeispielen und üben praktisch in Kleingruppen Spiele und Übungen zur
Reorientierung und Stabilisierung ein. Diese Übungen stärken traumatisierte und
nicht traumatisierte Kinder, sowie ihre Bezugspersonen.
Ort: Einrichtung/ Ihre Kita oder Immerath
Zeit: 9:00 Uhr 16:30 Uhr
Martin und Birgit Berwanger
Hauptstr. 38
54552 Immerath bei Gillenfeld mobil 0170 9275899
Das Honorar beträgt pro Tag 800 Euro.
Wenn der Tag in Immerath stattfindet, kommen 100 Euro für den Raum dazu und pro Teilnehmer 5
Euro für Kaffee/ Tee und Kaltgetränke.
2
Teamtag Krisenintervention in der Kita
Wenn das passiert, was sich keiner vorstellen will
Krisenintervention in plötzlichen Ausnahmesituationen in der Kita
Was brauchen Kinder, Eltern und pädagogische MitarbeiterInnen bei einem
plötzlich hereinbrechenden Unglücksfall? Wir denken dabei an einen tödlichen
Unfall im Kindergarten, den unerwarteten Tod eines Kindes oder Mitarbeiters
der Einrichtung oder eine andere Situation mit außergewöhnlicher Bedrohung.
Anhand eines Planspiels sollen Soforthilfen wie guter Umgang mit den Kindern,
Herstellen eines „sicheren Ortes“ und auch ein Krisenplan erarbeitet werden.
Dieser dient als Grundlage für einen Notfallordner mit wichtigen
Telefonnummern und ersten Handlungsschritten.
Nicht zuletzt geht es darum, dass die PädagogInnen auf sich selbst achten, um
nicht hilflos zu werden. Wenn Kita Teams gut mit Krisen umgehen können, ist
das eine direkte Hilfe für Kinder.
Ort: Einrichtung oder Immerath
Zeit: 9:00 Uhr – 16:30
Martin und Birgit Berwanger
Hauptstr. 38
54552 Immerath bei Gillenfeld mobil 0170 9275899
Das Honorar beträgt pro Tag 800 Euro.
Wenn der Tag in Immerath stattfindet, kommen 100 Euro für den Raum dazu
und pro Teilnehmer 5 Euro für Kaffee/ Tee und Kaltgetränke.
3
Fortbildung in Traumapädagogik Kurs C in Immerath
(Vulkaneifel)
Die meisten Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, möchten
diese bestmöglich auf ihrem Lebensweg begleiten. Dies gelingt pädagogischen
Fachkräften im Regelfall sehr gut! Eine besondere Herausforderung tritt allerdings
auf, wenn Pädagogen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
Wenn ein psychisches Trauma besteht, sind die Kinder und Jugendlichen von einer
seelischen Verletzung, einem Psychotrauma, betroffen. Mögliche Auslöser eines
Traumas können z.B. das Miterleben von Kriegsereignissen, Flucht, Folter, sexuelle
Übergriffe oder eine starke körperliche und/oder emotionale Vernachlässigung sein.
Je nach Art und Umfang der Traumatisierung und je nach Alter und psychischen
Voraussetzungen des Kindes können in der Folge unterschiedlich starke Symptome
auftreten.
Die Fortbildung in Traumapädagogik befähigt die Pädagogen, wesentlich sicherer im
Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen zu sein. In enger
Zusammenarbeit mit weiteren Experten (z.B. Fachärzten und Psychologischen
Psychotherapeuten) kann das Kind bzw. der Jugendliche in der Folge umfassend
betreut, unterstützt und begleitet werden.
Ziele der Fortbildung in Traumapädagogik:
Die Fortbildung vermittelt allgemeine Grundlagen der Psychotraumatologie und
Traumapädagogik in Theorie und Praxis. Neben dem Erwerb von fachlichen und
theoretischen Kompetenzen in Traumapädagogik setzen sich die Teilnehmer/innen in
der kollegialen Fallsupervision mit ihren persönlichen und beruflichen Hintergründen
auseinander und reflektieren so die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der
eigenen beruflichen Praxis.
Erlebnisaktivierende Vermittlungsmethoden und Selbsterfahrungsanteile sind
Bestandteil der Fortbildung. Diese Fortbildung ist kein Selbsterfahrungskurs und
keine Ausbildung in Therapie von Traumafolgestörungen. Eigene psychische
Stabilität wird vorausgesetzt.
Grundlagen der ressourcenorientierten Traumapädagogik
Modul 1: Einführung in Grundbegriffe der Psychotraumatologie
∙Definition: Was ist ein Trauma?
∙Stress, Stressregulation
∙kurzer Einblick in die Hirnphysiologie
∙Belastungsreaktionen und Traumafolgestörungen
∙Dissoziation, dissoziative Symptome
Termin: Mittwoch, den 14. April 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 2: Ziele und Methoden der Traumapädagogik
∙Traumapädagogik vs. Traumatherapie
∙Notwendigkeit von Beziehung, aber auch von Abgrenzung für die
traumapädagogische Arbeit
∙Ressourcensuche
∙Vermittlung von Methoden der Stabilisierung, der Distanzierung und
der Reorientierung
∙Achtsamkeitsübungen
Termin: Donnerstag, den 15. April 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 3: Traumatisierung im Kindesalter
∙Kinder in belastenden Situationen (entwicklungspsychologische
Grundlagen)
∙Einblick in die Bedeutung der Bindung in Belastungssituation von
Kindern
∙Den Kindern ein Leuchtturm sein: Edukation von Eltern und
Angehörigen
∙Methoden der Stabilisierung und der Ressourcenaktivierung von
Kindern (körperliche Stabilisierungstechniken, kunsttherapeutische
Übungen, heilsame Erzählungen, 10-Finger-Methode u.v.m.)
∙Präventive Förderung der kindlichen Resilienz
∙Intervention bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Termin: Donnerstag, den 13. Mai 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 4: Trauma und Trauer
∙Lebensbelastung durch Trauer
∙Die Trauer von Kindern und Jugendlichen
∙positive Beeinflussung durch Begleitung komplexer Trauerverläufe
∙Umgang mit Schuld und Scham in Zeiten der Trauer
Termin: Mittwoch, den 2. Juni 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 5: Intervention in akuten Krisen
∙akute Belastung und Traumatisierung
∙Möglichkeiten der frühen Intervention
∙Krisenmanagement
∙mögliche Gefahren der frühen Intervention
Termin: Mittwoch, den 25. August 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 6: Fallsupervision in Kleingruppen
Termin: Donnerstag, den 2. September 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 7: Selbstfürsorgemöglichkeiten und persönliche Ressourcen
∙Veränderung der eigenen Persönlichkeit durch die Arbeit mit
traumatisierten Menschen
∙Persönlicher Anspruch und eigene Grenzen
∙Gefahr der Sekundärtraumatisierung
∙Schutzmechanismen und Ressourcenorientierung
∙Methoden der Bewahrung der Psychohygiene
Termin: Mittwoch, den 22. September 2027, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr,
anschließend Zertifikatsverleihung
Leitung und Referenten/innen der Fortbildung:
Birgit Berwanger, M.A. Erziehungswissenschaften und Psychologie, Erzieherin,
Traumapädagogin und Traumazentrierte Fachberaterin, Psychotherapeutin HPG,
Coach;
Martin Berwanger, Dipl. Theologe, Berufsschullehrer, Dozent an der Fachakademie
für Sozialpädagogik, Krisen-, Resilienz- und Traumapädagoge, Supervisor, Coach;
Gabriele Centurioni, Dipl. Theologin, Pastoralreferentin, Notfallseelsorgerin,
Traumapädagogin;
Raphael Collinet, Dipl. Theologe, Pastoralreferent, Traumapädgoge.
Teilnehmerzahl:
12
Kosten:
510,00 Euro (Kursmaterial und Kaffee/Tee incl.)
Ort der Veranstaltungen:
Zentrum für Resilienz- und Traumapädagogik/ Eifel
Hauptstraße 38 in 54552 Immerath bei Gillenfeld (Vulkaneifel)
Mail: Birgit_Berwanger@web.de
Tel.: 0170 9275899
Anmeldeschluss:
31. März 2027
Anmeldung:
Katholische Erwachsenenbildung Westeifel
Kalvarienberg 1 in 54595 Prüm (Konvikt „Haus der Kultur“)
Tel.: 06551 - 965560
Mail : Sabrina.Lauenstein@bistum-trier.de
Zielgruppen:
ErzieherInnen, KrisenpädagogInnen, BeratungslehrerInnen, SchulpsychologInnen,
SchulsozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PädagogInnen, PsychologInnen,
(Jugend-)SeelsorgerInnen, LehrerInnen, Gesundheits- und KrankenpflegerInnen
HeilpädagogInnen
Träger der Fortbildung:
Katholische Erwachsenenbildung Westeifel
Kalvarienberg 1 in 54595 Prüm
Immerath, den 2.5.2026
Birgit und Martin Berwanger



